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Anrufen - 0911 / 88 18 73 80Röthenbach bei Schweinau ist ein gewachsener Stadtteil mit Wohn- und Gewerbenutzung. Hier finden Sie aktuelle Marktdaten, Preisniveaus und unsere Einschätzung des Immobilienmarkts in Röthenbach bei Schweinau.
Standard-Wohnlage in Nürnberg - Stand 2026. Werte schwanken je nach Mikrolage und Zustand.
Die folgende Tabelle zeigt die Preisspannen für verschiedene Immobilientypen in Röthenbach bei Schweinau, Nürnberg. Die Daten basieren auf aktuellen Marktanalysen und regionalen Vergleichsdaten.
| Immobilientyp | Min. / m² | Ø / m² | Max. / m² |
|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | €3.200 | €4.250 | €6.800 |
| Eigentumswohnung | €2.900 | €5.100 | €7.200 |
| Bodenrichtwert | €300 | €700 | €2.400 |
| Kaltmiete / m² | €9,20 | €11,10 | €16,50 |
Trend 2026: ↑ steigend · Quelle: Regionale Marktanalyse myhome · Stand: Q1 2026
Der Immobilienmarkt in Röthenbach bei Schweinau entwickelt sich dynamisch. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten, bevor sich die Preise weiter verändern.
Röthenbach bei Schweinau ist ein gewachsener Stadtteil im südwestlichen Nürnberg und nimmt in der Stadtteiltopologie eine charakteristische Stellung ein: Er ist kein Premiumstandort, aber auch keine reine Massenware - sondern ein solider, gut erschlossener Stadtteil mit funktionierender Infrastruktur, S-Bahn-Anbindung und einem Wohnungsbestand, der verschiedene Budgets bedient. Der Stadtteil steht für bodenständiges, bezahlbares Wohnen mit echter ÖPNV-Qualität.
Die S-Bahn-Anbindung ist das stärkste Infrastrukturmerkmal von Röthenbach bei Schweinau. Der S-Bahn-Haltepunkt ermöglicht schnelle, direkte Fahrten in die Nürnberger Innenstadt mit einer Fahrtzeit von rund 15 bis 20 Minuten. Diese kurze Distanz macht den Stadtteil für Pendler attraktiv, die Wert auf ÖPNV-Komfort legen und nicht bereit sind, für bessere Anbindung höhere Kaufpreise in innenstadtnäheren Stadtteilen zu zahlen. Buslinien ergänzen das ÖPNV-Angebot und erschließen die Bereiche jenseits des direkten S-Bahn-Einzugsradius.
Das Ortsbild von Röthenbach bei Schweinau ist von der Bebauungsstruktur der Nachkriegsjahrzehnte geprägt: Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen aus den 1950er bis 1980er Jahren stellen den Großteil des Gebäudebestands, ergänzt durch Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften in den ruhigeren Randbereichen. Dieser Mix schafft ein breites Preisspektrum: Von preisgünstigen Bestandswohnungen in älteren Mehrfamilienhäusern bis hin zu modernisierten Einheiten in S-Bahn-Nähe ist eine breite Palette verfügbar, die unterschiedliche Käufer- und Mieterprofile anspricht.
Die Versorgungsinfrastruktur des Stadtteils ist gut ausgebaut: Supermärkte, Discounter, Apotheken, Arztpraxen und Gastronomie sind vorhanden. Schulen der Primarstufe befinden sich im Stadtteil; weiterführende Schulen sind über den S-Bahn-Korridor gut erreichbar. Kitas und Kinderbetreuungseinrichtungen sind im Stadtteil vertreten und decken den Bedarf der jüngeren Familienhaushalte ab. Die S-Bahn-Station ermöglicht außerdem eine direkte Verbindung zu den weiterführenden Schulen im Nürnberger Stadtgebiet, was für Familien mit schulpflichtigen Kindern ein konkreter Alltagsvorteil ist. Diese alltagspraktische Ausstattung macht Röthenbach bei Schweinau zu einem lebenswerten Standardstandort, der keine Abstriche bei der Grundversorgung erfordert.
Demografisch ist der Stadtteil heterogener als Premiumlagen: Er beherbergt sowohl langansässige Eigennutzer als auch Mieterhaushalte, sowohl jüngere Zugezogene als auch ältere Bewohner. Der Altersmedian liegt schätzungsweise im Bereich von 41-43 Jahren, nahe am Nürnberger Stadtdurchschnitt. Die Akademikerquote liegt nach Schätzungen bei rund 24-28 %, was eine solide soziale Mischung aus Facharbeitern, Technikern, mittleren Angestellten und einem wachsenden Anteil akademisch ausgebildeter Zuzügler widerspiegelt. Der wachsende Anteil an Eigentumserwerbern - junge Paare und Familien, die aus Mietverhältnissen in Eigentum wechseln - ist ein positives Zeichen für die Nahfragekontinuität. Diese Durchmischung ist ein Indiz für die Funktionalität des Standorts - Röthenbach bei Schweinau funktioniert als vollwertiger Nürnberger Stadtteil, nicht als reine Schlafsiedlung.
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Gemäß dem aktuellen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses Nürnberg, Stand Q4 2025, liegt Röthenbach bei Schweinau auf dem Preisniveau eines Nürnberger Standard-Stadtteils. Die S-Bahn-Anbindung wirkt sich stabilisierend auf die Nachfrage aus; das Stadtteil-Image hat sich in den letzten Jahren leicht verbessert, was sich in einer zunehmenden Nachfrage nach modernisierten Bestandsobjekten widerspiegelt.
| Segment | Bestand (€/m²) | Neubau (€/m²) | Bodenrichtwert (€/m²) |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnungen | 2.910 - 7.213 | 3.500 - 8.700 | 320 - 720 |
| Einfamilienhäuser | 3.200 - 6.800 | 3.850 - 8.150 | |
| Doppelhaushälften / Reihenhäuser | 2.880 - 6.120 | 3.465 - 7.335 |
Der Bodenrichtwert spiegelt die mittlere Wertzone des südwestlichen Nürnbergs wider. In S-Bahn-Nähe liegen die Werte am oberen Ende der Bandbreite; periphere Lagen mit weniger attraktivem Umfeld liegen darunter. Für Käufer ist der Gebietsdurchschnitt von 720 €/m² ein realistischer Ausgangspunkt für die Grundstücksbewertung.
Eigentumswohnungen sind das liquideste Marktsegment in Röthenbach bei Schweinau: Die Menge an Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ermöglicht einen aktiven Transaktionsmarkt, der sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger anspricht. Bruttomietrenditen liegen bei rund 3,2 bis 4,0 % - für Nürnberger Verhältnisse im oberen Mittelfeld, was den Stadtteil für renditebewusste Investoren interessant macht. Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften sind seltener, aber in den Randbereichen vorhanden und werden überwiegend von Eigennutzern erworben.
Die Preisentwicklung seit 2020 zeigt auch in Röthenbach bei Schweinau eine deutliche Aufwärtsbewegung bis Mitte 2022 (ca. +20-24 % für ETW), gefolgt von einer Stabilisierungsphase 2023-2024. Die Preise haben sich auf dem erreichten Niveau gehalten, ohne spürbare Rückgänge zu verzeichnen, was auf die solide Endnutzer-Nachfrage im mittleren Preissegment zurückzuführen ist. Im Vergleich mit dem Nachbarstadtteil Eibach - ebenfalls S-Bahn-S1-erschlossen, aber mit stärkerer Rednitz-Orientierung - liegt Röthenbach bei Schweinau leicht günstiger (ca. 5-8 % Abschlag), was den weniger ausgeprägten Naturlagebezug widerspiegelt. Für eine Beispiel-Rendite-Rechnung: Eine Eigentumswohnung (55 m², Baujahr 1975, teilsaniert) zu 3.800 €/m² (209.000 Euro) mit erzielbarer Kaltmiete von 11 €/m² (605 Euro monatlich) ergibt eine Bruttorendite von rund 3,5 % - im Nürnberger Mittelfeld attraktiv und für Kapitalanleger mit langfristiger Bestandshaltestrategie interessant.
Die Wertermittlung in Röthenbach bei Schweinau wird durch mehrere stadtteilspezifische Faktoren geprägt, die für Eigentümer und Käufer relevant sind.
Der S-Bahn-Zugang ist der wichtigste Lagewerttreiber im Stadtteil. Objekte in fußläufiger Reichweite (unter zehn Minuten) zum S-Bahn-Halt erzielen einen messbaren Lagevorteil gegenüber Objekten im weiteren Stadtteilbereich, die ausschließlich über Bus oder Pkw erschlossen sind. Dieser Unterschied ist bei der Vergleichswertbildung im Verkehrswert-Gutachten explizit zu berücksichtigen.
Der Modernisierungsgrad ist gerade bei Eigentumswohnungen in den Mehrfamilienhäusern der 1960er und 1970er Jahre ein zentraler Preisfaktor. Wohnungen mit erneuerter Elektrik, neuem Badezimmer, zeitgemäßem Bodenbelag und modernisiertem Heizsystem erzielen am Markt Aufschläge von 15 bis 25 % gegenüber unrenovierten Vergleichsobjekten derselben Baualtersklasse. Dieser Modernisierungsaufschlag ist in einem Markt, in dem Käufer selbst renovieren können, geringer als in Märkten, in denen Käufer schlüsselfertige Qualität erwarten - in Röthenbach bei Schweinau gibt es beide Käufertypen.
Der Sanierungsaufwand für eine vollständige energetische Ertüchtigung einer Eigentumswohnung (65 m², Baujahr 1970) liegt bei 20.000-45.000 Euro für Eigenmaßnahmen (Bad, Böden, Fenster, Heizkörper), sofern die gemeinsame Gebäudehülle durch die WEG ausreichend modernisiert ist. Bei WEG-Gebäuden mit veralteter Außenwand-Dämmung und alten Heizsystemen muss der Käufer mit erheblichen künftigen Betriebskosten und WEG-Umlagekosten rechnen. Ein professionelles Wertgutachten hilft, diese gebäudespezifischen Faktoren transparent einzupreisen. Typische Käuferprofile in Röthenbach bei Schweinau: Ersterwerberpare Mitte 20 bis Mitte 30, meist mit kombiniertem Haushaltsnettoeinkommen von 55.000-85.000 Euro jährlich, mit überschaubarem Eigenkapital und hoher Finanzierungsquote; außerdem Kapitalanleger, die gezielt günstige, vermietete Bestandsobjekte im mittleren Preissegment erwerben.
Die Mietrendite ist für Kapitalanleger ein primärer Bewertungsmaßstab. Bei einem Durchschnitts-Kaufpreis von rund 5.100 €/m² für eine Eigentumswohnung und erzielbaren Mieten von rund 11,09 €/m² monatlich ergibt sich eine Bruttorendite von ca. 2,6 %; bei Bestandsobjekten im günstigeren Preisbereich sind auch 3,5 bis 4 % erreichbar. Für Rendite-orientierte Investoren ist damit ein attraktiveres Bild als in Premiumlagen entstehbar.
Denkmalschutzrelevanz ist in Röthenbach bei Schweinau gering - der Bestand aus Nachkriegsepochen weist keine denkmalpflegerisch bedeutsamen Objekte auf. Sanierungen und Modernisierungen sind planungsrechtlich unkompliziert, was die Kalkulierbarkeit von Umbaumaßnahmen verbessert. Vermarktungsdauer liegt für gut aufbereitete Objekte bei 10-18 Wochen; marktgerecht bepreiste modernisierte Wohnungen in S-Bahn-Nähe werden oft kürzer vermarktet, während ältere Objekte mit hohem Sanierungsbedarf und ambitionierten Preisen strukturell länger auf dem Markt verbleiben.
Röthenbach bei Schweinau ist für die nächsten fünf Jahre positiv einzuschätzen, gestützt durch den S-Bahn-Anschluss und eine zunehmend aktive Nachfrage nach gut angebundenen, erschwinglichen Wohnlagen im Nürnberger Südwesten.
Der strukturelle Vorteil gegenüber Stadtteilen ohne Schienenanbindung ist in einem Umfeld steigender Energiekosten und wachsender ÖPNV-Nutzung besonders wertvoll. Haushalte, die ein oder kein Auto halten möchten, sind auf S-Bahn-erschlossene Lagen angewiesen - und das Angebot an solchen Lagen in Nürnbergs mittleren Preisbereichen ist begrenzt. Röthenbach bei Schweinau profitiert davon.
Die regionale Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg generiert kontinuierlich Nachfrage nach gut angebundenen, mittleren Preissegmenten: Facharbeiter, mittlere Angestellte und junge Berufstätige, die Erstkäufer oder Mieter im mittleren Preissegment sind, stellen die Kernzielgruppe dar. Solange die regionale Wirtschaft stabil bleibt - was bei der diversifizierten Industrie- und Dienstleistungsstruktur der Metropolregion wahrscheinlich ist -, bleibt die Nachfrage in Röthenbach bei Schweinau intakt. Beschäftigungsankerpunkte in der Region sind u.a. das Nürnberger Klinikum Süd, verschiedene Logistik- und Produktionsbetriebe im südlichen Stadtgebiet sowie Fürth als ergänzender Beschäftigungsstandort, der über die S-Bahn gut erreichbar ist.
Eine nominale Wertsteigerung von 1,5 bis 2,5 % jährlich ist für einen Fünf-Jahres-Horizont realistisch. Kurzfristige Schwankungen, insbesondere bei Zinsveränderungen, sind möglich; strukturell bleibt der Standort durch seine Anbindungsqualität gegenüber vergleichbaren, schienenfernen Lagen gut abgesichert. Geplante Taktverbesserungen auf der S-Bahn-Linie S2/S3 im südwestlichen Nürnberger Korridor könnten die Pendleraktivitäten weiter vereinfachen und die Attraktivität des Stadtteils für ÖPNV-orientierte Haushalte erhöhen. Relevante Risikofaktoren: Ein anhaltend hohes Zinsumfeld (über 4,5 %) dämpft die Erstkäufer-Nachfrage, die die wichtigste Käufergruppe des Stadtteils darstellt; eine Zinssenkung auf unter 3,5 % würde hingegen die Kaufkraft dieser Gruppe spürbar verbessern und die Preisdynamik beleben.
Eigentümer, die in Röthenbach bei Schweinau verkaufen möchten, profitieren von einer strukturierten Erstberatung über leadmarkt.ch.
Der Verkaufsprozess in Röthenbach bei Schweinau ist standardmäßig strukturiert und unkompliziert. Die typischen Objekte - Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern aus den 1960er-1980er Jahren - sind gut dokumentierbar: WEG-Unterlagen, Betriebskostenabrechnungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen sind die wichtigsten Käufer-Unterlagen neben dem Energieausweis und dem Grundbuchauszug. Käufer in diesem Segment legen Wert auf Vollständigkeit und stellen konkrete Fragen zu WEG-Rücklagen, geplanten Sanierungsvorhaben und Mietstand bei vermieteten Objekten. Verkäufer, die diese Fragen im Voraus beantworten und Unterlagen vollständig bereitstellen, vermeiden Verhandlungsverzögerungen und erzielen schnellere Abschlüsse. Die S-Bahn-Nähe sollte im Exposé messbar kommuniziert werden: Gehzeit zur Station, Fahrtzeit zum Hauptbahnhof und Nürnberger Innenstadt - das sind für Erstkäufer und Pendler entscheidende Informationen. Grunderwerbsteuer in Bayern: 3,5 % auf den Kaufpreis, was bei 200.000 Euro Kaufpreis rund 7.000 Euro Nebenkosten nur für die Steuer bedeutet; zusammen mit Notar (ca. 1,5-2 %) und Makler (ggf.) sind Gesamtnebenkosten von 6-8 % für Käufer einzuplanen.
Erstellt von der my-home.de Redaktion - Stand: Mai 2026.
Röthenbach bei Schweinau ist ein gewachsener Stadtteil mit Wohn- und Gewerbenutzung.
Röthenbach bei Schweinau wird als Standard-Wohnlage in Nürnberg eingestuft. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Häuser liegen bei rund €4.250, für Eigentumswohnungen bei €5.100 und der durchschnittliche Bodenrichtwert beträgt €700/m². Damit liegt Röthenbach bei Schweinau im Bereich dem Durchschnitt von Nürnberg.
Wer eine Immobilie in Röthenbach bei Schweinau besitzt, verkaufen oder kaufen möchte, sollte die wichtigsten Fachbegriffe der Immobilienwirtschaft kennen. Hier eine Auswahl relevanter Begriffe aus unserem Immobilien-Lexikon mit über 1.000 Einträgen:
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Preise und Nachfrage unterscheiden sich in Nürnberg von Viertel zu Viertel. Die übrigen 57 Stadtteil-Analysen im Vergleich:
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