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Durchschnittliche Marktdaten Stand 2026 - Werte schwanken je nach Lage und Zustand.
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Forchheim liegt zwischen Erlangen und Bamberg und ist das Tor zur Fränkischen Schweiz. Die historische Altstadt und die starke regionale Wirtschaft machen die Stadt zu einem beliebten Wohnort.
Lage-Analyse Forchheim 2026
Forchheim ist 2026 strategisch perfekt positioniert: schnelle Anbindung nach Erlangen und Bamberg, hervorragende Infrastruktur, intakte Innenstadt. Die Suedstadt, das Kellerwald-Umfeld und Reuth verzeichnen kontinuierliches Preiswachstum - getrieben durch Akademiker- und Forscher-Familien, die vom Erlanger Markt nach Norden ausweichen.
Forchheim 2026: Bodenrichtwerte zwischen 290 und 540 EUR/m^2, Bestandshaeuser im Kellerwald-Umfeld bei 3.300 bis 4.500 EUR/m^2. Das Wachstum entlang der ICE-Linie nach Erlangen ist 2026 der wichtigste Lage-Faktor in der gesamten Region.
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Regionaler Ansprechpartner in Forchheim
my-home.de ist die eigenständige Bewertungs- und Informationsplattform für Immobilieneigentümer. In der Metropolregion Nürnberg arbeitet my-home.de exklusiv mit dem Experten Christoffer Davis (Davis & Partner) als geprüftem regionalen Ansprechpartner für persönliche Vor-Ort- Bewertungen und Vermarktungsstrategien zusammen.
„Wir hatten Bedenken, dass eine Wohnung im Forchheimer Altstadt-Bereich schwer zu vermarkten ist. myhome hat genau das Gegenteil bewiesen: drei Besichtigungen, zwei Angebote, Verkauf zum Wunschpreis innerhalb von zwei Wochen."
Forchheim ist mehr als eine Pendlerstadt im Orbit Nürnbergs. Die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, gelegen am Übergang vom Nürnberger Raum zur Fränkischen Schweiz, vereint historische Substanz, exzellente Verkehrsanbindung und eine überschaubare Stadtgröße von rund 32.000 Einwohnern, die von wachsend vielen Familien und Kaufinteressenten aus der Metropole bewusst als Alternative zur städtischen Verdichtung gewählt wird. Wer in Forchheim wohnt, hat in zwanzig Minuten sowohl den Nürnberger Hauptbahnhof als auch die ersten Kletterfelsen der Fränkischen Schweiz erreicht - eine Kombination, die kein Stadtteil Nürnbergs und keine beliebige Umlandgemeinde bieten kann.
Das Stadtbild wird von der historischen Fachwerk-Altstadt geprägt, deren Mittelpunkt die Kaiserpfalz aus dem 14. Jahrhundert bildet. Rund um den Paradeplatz und die Hauptstraße konzentriert sich ein dichtes Ensemble von Fachwerkhäusern aus dem 14. bis 18. Jahrhundert, das in dieser Dichte und Kohärenz im fränkischen Raum seinesgleichen sucht. Diese bauliche Identität ist gleichzeitig Stärke - Alleinstellungsmerkmal, Tourismusmagnet, emotionaler Kaufanreiz für kulturaffine Käufer - und Herausforderung: Denkmalschutzauflagen, begrenzte Modernisierungsmöglichkeiten und höherer Erhaltungsaufwand erfordern von Eigentümern in der Altstadt ein anderes Maß an Vorbereitung als in modernen Wohnlagen.
Mikrolage-Bewertung: Die begehrtesten Wohnlagen in Forchheim liegen rund um den Stadtpark und entlang der Bamberger Straße mit guter Durchgrünung und vergleichsweise ruhigem Verkehrsaufkommen. Diese Adressen verbinden die Altstadt-Nähe mit ausreichend Grünraum für Familien und bieten Grundstücksgrößen, die in der Innenstadt nicht verfügbar wären. Ebenfalls stark: das Viertel rund um den Krankenhausberg mit ruhigen Einfamilienhausquartieren und Blicken in die Auenlandschaft des Regnitz-Tals. Die Fachwerk-Altstadt selbst ist ein Sondermarkt mit dauerhaft überschussiger Nachfrage und sehr geringem Angebot - wenn Objekte erscheinen, gehen sie schnell.
Weniger begehrt als Wohnlage - aber strukturell mit stabiler Mieternachfrage - sind die direkt an der A73 gelegenen nördlichen Bereiche und das gewerblich geprägte Nordviertel. Diese Lagen bieten Kaufmöglichkeiten für Kapitalanleger, die niedrigere Einstiegspreise mit akzeptabler Infrastrukturanbindung verbinden wollen und in Lagen ausweichen, die von Eigennutzern weniger frequentiert werden.
Käuferprofile: Forchheim zieht in der aktuellen Marktphase drei Hauptgruppen an. Erstens Berufstätige aus Nürnberg und Erlangen, die in der Großstadt keine bezahlbare Eigenheimfläche finden und Forchheim als Pendlerstandort mit eigenem Charakter schätzen. Zweitens Familien, die den Kleinstadtcharakter und die Fränkische-Schweiz-Nähe als echten Lebensgewinn gegenüber der Metropole betrachten und bereit sind, dafür eine längere Pendelstrecke in Kauf zu nehmen. Drittens kulturaffine Eigennutzer, die die historische Altstadt-Atmosphäre - Fachwerk, Kaiserpfalz, lebendige Innenstadt - als Lebensmittelpunkt suchen und in dieser spezifischen Authentizität eine Qualität sehen, die kein Neubauquartier bieten kann. Internationale Investoren spielen in Forchheim eine deutlich geringere Rolle als in Nürnberg oder Erlangen; der Markt ist stärker durch lokale und regionale Akteure geprägt.
Die Infrastruktur ist für eine Stadt dieser Größe gut ausgebaut: Neben dem ICE-Halt - der für eine 32.000-Einwohner-Stadt ausgesprochen selten ist - verfügt Forchheim über Gymnasium, Realschule und Berufsschule, ein vollwertiges Krankenhaus der Grundversorgung, ein komplettes Einzelhandelsangebot und eine dichte Gastronomiestruktur in der Innenstadt. Die Radweganbindung in die Fränkische Schweiz entlang des Wiesentals gilt als ein der attraktivsten Freizeitinfrastrukturen der Region - ein Merkmal, das von Kaufinteressenten mit aktivem Lebensstil zunehmend aktiv kommuniziert wird.
Der Forchheimer Wochenmartkt auf dem Paradeplatz ist mehr als Versorgungsinfrastruktur: Er ist ein sozialer Anker, der das Stadtleben strukturiert und den Altstadt-Charakter erlebbar macht. Für Kaufinteressenten, die zwischen Forchheim und konkurrierenden Umlandgemeinden abwägen, ist dieser Faktor oft das finale Entscheidungselement zugunsten Forchheims.
Gemäß dem aktuellen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses Forchheim, Stand Q4 2025, zeigt der lokale Markt eine gesunde Nachfrage ohne die extremen Überhitzungstendenzen, die in Nürnberg und Erlangen in den Jahren 2020-2022 zu beobachten waren. Die Korrekturphase nach der Zinswende 2022-2023 verlief in Forchheim moderater als in den Metropolen: Rückgänge von 5-8 Prozent bei Standardobjekten gegenüber dem Hochpunkt, seither Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau.
| Segment | Bestand (€/m²) | Neubau (€/m²) | Bodenrichtwert (€/m²) |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnungen | 2.200 - 4.900 | 2.700 - 5.900 | 160 - 880 |
| Einfamilienhäuser | 2.400 - 4.600 | 2.900 - 5.500 | |
| Doppelhaushälften / Reihenhäuser | 2.160 - 4.140 | 2.610 - 4.950 |
Die moderateren Preislagen gegenüber dem Nürnberger Markt spiegeln die geringere Metropoldichte wider und bieten gleichzeitig ein günstigeres Einstiegsniveau. Besonders auffällig ist die Spreizung bei Eigentumswohnungen: Wohnungen in nicht denkmalgeschützten Nachkriegsbauten der 1960er bis 1980er Jahre - typischerweise ohne Aufzug, mit kleinen Grundrissen von 45-65 m² und niedrigem energetischen Standard - liegen nahe der unteren Grenze bei 2.200-2.800 €/m². Diese Objekte haben häufig erheblichen Sanierungsbedarf, der bei der Preisfindung korrekt eingerechnet werden muss. Moderne oder kernsanierte Wohnungen mit Balkon, zeitgemäßer Haustechnik und guter Lage erzielen hingegen 4.000-4.900 €/m².
Bodenrichtwerte spiegeln in Forchheim die starke Lageabhängigkeit sehr direkt. In der historischen Altstadt und den an den Stadtpark angrenzenden Wohnstraßen sind die Richtwerte am höchsten (600-880 €/m²). Im Übergangsbereich zwischen Altstadt und Neustadt - bevorzugte Lagen mit Stadtpark-Zugang, aber modernerer Bebauung - liegt der Richtwert bei 350-550 €/m². In den peripheren Stadtteilen mit ländlichem Charakter und an gewerbegeprägten Rändern sind 160-280 €/m² realistisch.
Reihenhäuser und Doppelhaushälften bilden in Forchheim einen wichtigen Teilmarkt, weil sie für junge Familien den optimalen Kompromiss zwischen Platz, Gartenfläche und Kaufpreis bieten. Sie sind in der Regel in Neubaugebieten der 1980er bis 2010er Jahre zu finden, bieten Gärten von 100-250 m² und ermöglichen familiengerechtes Wohnen zu Preisen, die deutlich unterhalb des freistehenden EFH liegen. Die Preisabschläge gegenüber freistehenden EFH betragen typischerweise 8-12 Prozent, da gemeinsame Wände und oft kleinere Grundstücke den Marktpreis dämpfen.
Mietpreise von 7,40-11,50 €/m² Nettokalt positionieren Forchheim klar unterhalb des Nürnberger Niveaus (9,20-16,50 €/m²), ermöglichen aber für Kapitalanleger immer noch tragfähige Brutto-Mietrenditen: Bei einem Ø-ETW-Kaufpreis von 3.400 €/m² und einer Ø-Miete von 9,00 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 3,2 Prozent - im bayerischen Vergleich ein solider Wert.
Forchheims Wertstabilität basiert auf einem strukturellen Vorteil, der im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld besonders relevant ist: Die Stadt liegt im richtigen Korridor zwischen bezahlbar und exzellent angebunden. Für Pendler, die in Nürnberg, Erlangen oder Bamberg arbeiten, bietet Forchheim eine Fläche und Lebensqualität, die in den Metropolen zu vergleichbaren Preisen schlicht nicht verfügbar ist. Dieser strukturelle Nachfrageüberhang stabilisiert den Markt auch dann, wenn gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten den Immobilienmarkt in Großstädten belasten.
Der ICE-Halt ist dabei mehr als eine infrastrukturelle Randnotiz: Er verbindet Forchheim mit den Wirtschaftszentren Nürnberg und Bamberg in unter 30 Minuten Fahrzeit und öffnet den lokalen Markt damit für Pendler aus einem erheblich erweiterten Einzugsgebiet. Geplante Taktverbesserungen im Franken-Takt-Schienensystem dürften die Verbindungsqualität in den kommenden Jahren weiter erhöhen und damit die Attraktivität des Pendlerstandorts stärken.
Die Fränkische Schweiz als Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür ist ein zunehmend relevanter Standortfaktor - insbesondere nach den pandemiebedingten Neubewertungen von Lebensqualität und Wohnwünschen. Die Möglichkeit, morgens in 22 Minuten in Nürnberg zu sein und abends auf Kletterrouten im Wiesenttal zu trainieren oder auf Wanderwegen durch den Trubachtal zu gehen, wird als realer Mehrwert kommuniziert und preislich honoriert. Diese Qualität ist dauerhaft verankert - die Fränkische Schweiz wird nicht kleiner.
Für Eigennutzer ist Forchheim ein Markt mit verlässlichem Marktwert-Wachstum. Bei der prognostizierten moderaten Preisentwicklung von 2-3 Prozent p.a. ergibt sich über 10 Jahre ein kumulierter nominaler Wertzuwachs von 22-34 Prozent auf die Immobilie - bei vergleichsweise günstigen Einstiegspreisen und solider Grundstückssubstanz. Kapitalanleger sollten genau auf Mikrolagen achten: Die höheren Brutto-Mietrenditen gegenüber dem Nürnberger Markt sind real, werden aber teilweise durch geringere Wertsteigerungsdynamik kompensiert. Ideal sind Objekte in der Fachwerk-Altstadt oder in den Stadtpark-nahen Lagen, wo sowohl Miet- als auch Wertentwicklung überdurchschnittlich ist.
Die energetische Qualität des Bestands ist ein weiterer Faktor, der die Wertentwicklung beeinflusst. Objekte, die heute noch nicht den Standards der GEG-Anforderungen entsprechen und Sanierungspflichten nach § 71 GEG unterliegen, werden mittelfristig unter Druck geraten - es sei denn, ihre Preise reflektieren den Sanierungsaufwand bereits vollständig. Käufer sollten die Sanierungspflicht vor dem Erwerb sorgfältig prüfen.
Der Forchheimer Markt hat zwischen 2018 und 2026 eine charakteristische Entwicklung durchlaufen, die seine strukturelle Robustheit unter Beweis stellt. Im Jahr 2018 waren Bestandseinfamilienhäuser in guten Wohnlagen für 2.200-2.600 €/m² erhältlich; bis zum Hochpunkt 2022 stiegen diese Werte auf 3.500-4.200 €/m² - ein Plus von rund 50-60 Prozent innerhalb von vier Jahren, angetrieben durch den Metropolraum-Ausweichdruck aus Nürnberg und Erlangen. Die Korrekturphase 2023 verlief mit Preisrückgängen von 5-8 Prozent deutlich moderater als in den Großstädten; seit dem zweiten Quartal 2024 ist das aktuelle Niveau stabil. Gegenüber 2018 steht damit ein kumulierter Preisgewinn von 35-45 Prozent - ein Wert, der selbst nach Inflation reales Vermögenswachstum für Langzeit-Eigentümer bedeutet.
Konkret zur Rendite-Logik: Eine 75-m²-Bestandswohnung in der Fachwerk-Altstadt zum Preis von 3.550 €/m² (Ø für Altstadtnähe) kostet rund 266.000 Euro. Bei einer Nettokaltmiete von 9,50 €/m² - realistisch für gut gepflegte Altstadobjekte mit Charme-Faktor - ergibt sich eine monatliche Mieteinnahme von 713 Euro, also 8.550 Euro jährlich. Die Brutto-Mietrendite beläuft sich auf 8.550 / 266.000 × 100 = 3,21 Prozent. Dieser Wert liegt über dem Erlanger und Bamberger Vergleichsniveau und zeigt, warum Forchheim für renditebewusste Investoren mit regionalem Blick interessant bleibt - besonders in einer Marktphase, in der das Preisniveau nach der Korrektur wieder zugänglich ist.
Eigentümer in Forchheim, die den aktuellen Wert ihrer Immobilie präzise einordnen möchten, finden mit der Marktwert-Analyse über leadmarkt.ch in wenigen Minuten einen Schätzkorridor auf Basis aktueller Vergleichsdaten.
Der Verkauf in Forchheim weist einige charakteristische Eigenheiten auf, die eine sorgfältige Vorbereitung lohnen. Das bedeutsamste Element ist der Denkmalschutz: Wer ein Fachwerkhaus in der Altstadt verkauft, muss mit erhöhtem Due-Diligence-Aufwand der Kaufinteressenten rechnen. Diese stellen zunehmend detaillierte Fragen zu Modernisierungsmöglichkeiten, bestehenden Baugenehmigungen, Haltung der Denkmalschutzbehörde zu konkreten Umbauvorhaben und zur Zustimmungsfähigkeit der WEG für strukturelle Änderungen. Verkäufer, die diese Informationen im Vorfeld aufbereiten, haben einen klaren Vermarktungsvorteil.
Das spezifische Wissen um steuerliche Vorteile bei Denkmalschutz-Objekten ist in Forchheim ein echter Differenziator. Gemäß § 7i EStG können Sanierungskosten bei denkmalgeschützten Gebäuden über erhöhte Sätze abgeschrieben werden - ein Argument, das bei einkommensstarken Kaufinteressenten in hohen Steuerprogression den Ausschlag geben kann. Ein vollständiges steuerliches Informationsblatt, das die Abschreibungsmöglichkeiten konkret darstellt, sollte Teil jedes Altstadt-Exposés sein. Die entsprechenden Bescheinigungen durch die Denkmalschutzbehörde müssen beantragt und liegen idealerweise bei Vermarktungsstart vor.
Käuferprofile und Vermarktungskanäle: In Forchheim ist lokale Marktkenntnis oft entscheidend. Ein erheblicher Teil der Transaktionen läuft über gut verankerte lokale Netzwerke ab - sei es über lokale Makler mit aktiven Vormerklisten, sei es über persönliche Empfehlungen in der überschaubaren Stadtgemeinschaft. Gleichzeitig erreichen Exposés auf ImmoScout24 und Immowelt zunehmend Kaufinteressenten aus Nürnberg und Erlangen, die Forchheim gezielt als Alternative suchen. Eine doppelgleisige Strategie - lokal verankert und digital-regional präsent - ist daher die wirksamste Vermarktungsform.
Notariat und Vermarktungsdauer: Bei marktgerechter Preisfindung liegt die Vermarktungsdauer in Forchheim aktuell bei 8-14 Wochen vom Angebotsstart bis zum Notartermin. Altbauobjekte mit unklarem Sanierungsstand oder ungeklärten Denkmalschutz-Fragen können erheblich länger brauchen, weil Kaufinteressenten Zeit für eigene Sachverständigengutachten benötigen. Moderne Objekte in bevorzugten Lagen finden oft innerhalb von vier Wochen einen Käufer, wenn die Preisfindung realistisch ist.
Steuer- und Erwerbsnebenkosten: Die bayerische Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent gilt auch in Forchheim. Gemeinsam mit Notar- und Grundbuchkosten von ca. 1,5-2,0 Prozent sind Gesamterwerbsnebenkosten von 5-6,5 Prozent einzukalkulieren. Bei einem Median-EFH-Kaufpreis von 3.300 €/m² auf 130 m² ergibt das rund 22.000-28.000 Euro an Nebenkosten - ein Betrag, der in der Finanzierungsplanung von Anfang an berücksichtigt werden sollte. Eigennutzer, die als Erstkäufer einsteigen, sollten prüfen, ob sie Anspruch auf das bayerische Baukindergeld oder Förderprogramme der KfW haben.
Wer in Forchheim verkauft, sollte vor dem Vermarktungsstart die Schwachstellen des eigenen Objekts kennen - die Eigentümer-Erstberatung von leadmarkt.ch liefert eine strukturierte Vorbereitung.
Forchheim und der gesamte Landkreis zwischen Nürnberg und der Fränkischen Schweiz sind seit Beginn der my-home.de Redaktionsarbeit im Jahr 2014 Teil des Kernmarktes. Nürnberg ist das Gravitationszentrum des Metropolraums - aber die Märkte der Kreisstädte wie Forchheim sind oft komplexer und erklärungsbedürftiger, weil historische Besonderheiten wie Denkmalschutz, lokale Bausatzungen und die spezifische Fachwerk-Substanz eine genaue Kenntnis des lokalen Marktes erfordern, die kein überregionales Portal ohne eigene Präsenz leisten kann.
Das Immobilien-Lexikon von my-home.de bietet Eigentümern und Kaufinteressenten in Forchheim direkten Zugang zu allen relevanten Fachbegriffen - von der Grunderwerbsteuer bis zu den Besonderheiten der Teilungserklärung bei WEG-Immobilien in historischen Gebäuden. Als unabhängiges Portal ohne Makler-Interessen steht die Informationsqualität im Mittelpunkt jedes Marktberichts.
Forchheim bleibt ein Markt, der stille Qualitäten belohnt: Wer sorgfältig recherchiert, Mikrolagen versteht und Verkaufsprozesse professionell vorbereitet, erzielt bessere Ergebnisse als der Durchschnitt - und das gilt auf Käufer- wie auf Verkäuferseite gleichermaßen.
Wer Forchheim im regionalen Kontext betrachtet, sieht die Stadt auf der Mittelposition zwischen Bamberg im Norden und Erlangen im Süden - zwei Städte, die höhere Preise, höhere Lebenshaltungskosten und weniger naturräumliche Einbettung aufweisen. Bamberg mit seiner UNESCO-Altstadt erzielt ETW-Preise von 3.500-6.500 €/m²; Erlangen als Universitäts- und Siemens-Stadt liegt noch höher. Forchheim bietet den bewussten Käufern, die weder Bambergs Preise noch Erlangens Universitätsatmosphäre suchen, eine kalkulierbare Alternative mit eigenem Charakter.
Für Kapitalanleger: Die Mietrenditen in Forchheim liegen strukturell über denen in Erlangen und Bamberg, weil die Kaufpreise stärker nachgegeben haben als die Mietniveaus. Das schafft ein günstiges Rendite-Einstiegsfenster, das sich bei weiterer Marktverdichtung in den Metropolen zunehmend schließen wird.
Forchheim investiert aktiv in sein Stadtmarketing als Fachwerk-Destination. Die Kaiserpfalz wird als touristisches Highlight bespielt; Veranstaltungen wie der Forchheimer Altstadtfest und der Weihnachtsmarkt auf dem Paradeplatz ziehen regionale Besucher an. Dieser Tourismus schafft eine lebendige Innenstadt-Atmosphäre, die den Wohnwert der Altstadt unterstützt. Eigentümer von Immobilien mit Altstadt-Lage profitieren damit von einer sich selbst verstärkenden Qualitätsdynamik: Je lebhafter die Innenstadt, desto attraktiver das Wohnen dort - und desto stabiler der Immobilienwert. Die Maklerprovision-Regelung von hälftig geteilten 3,57 Prozent gilt auch in Forchheim; Käufer können bei direkt vermarkteten Objekten diese Kosten sparen.
Erstellt von der my-home.de Redaktion - Stand: Mai 2026.
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Um Ihnen maximale Geschwindigkeit bei der Wertermittlung und Vermarktung zu garantieren, haben wir unsere Prozesse voll digitalisiert. Wir beraten Sie exklusiv und persönlich per Telefon oder Video-Call. Besichtigungstermine und Vor-Ort-Termine an Ihrer Immobilie finden selbstverständlich weiterhin persönlich statt. Besuche in unserer Zentrale in der Weißenburger Str. nur nach vorheriger Terminvereinbarung.
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