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Anrufen - 0911 / 88 18 73 80Zwischen Hasenbuck und Reichswald liegt die Gartenstadt, eine der ältesten Genossenschaftssiedlungen Deutschlands. Reihen- und Doppelhäuser aus den 1920er-Jahren mit tiefen Gärten, viele davon unter Ensembleschutz, machen den Stadtteil zu einer der begehrtesten Familienlagen im Süden. Hier finden Sie aktuelle Marktdaten, Preisniveaus und unsere Einschätzung des Immobilienmarkts in Gartenstadt.
Gehobene Wohnlage in Nürnberg - Stand 2026. Werte schwanken je nach Mikrolage und Zustand.
Die folgende Tabelle zeigt die Preisspannen für verschiedene Immobilientypen in Gartenstadt, Nürnberg. Die Daten basieren auf aktuellen Marktanalysen und regionalen Vergleichsdaten.
| Immobilientyp | Min. / m² | Ø / m² | Max. / m² |
|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | €3.700 | €4.900 | €7.800 |
| Eigentumswohnung | €3.350 | €5.850 | €8.300 |
| Bodenrichtwert | €350 | €850 | €2.750 |
| Kaltmiete / m² | €10,60 | €12,80 | €19,00 |
Trend 2026: ↑ steigend · Quelle: Regionale Marktanalyse myhome · Stand: Q1 2026
Gartenstadt gehört zu den gefragtesten Wohnlagen in Nürnberg. Nutzen Sie die aktuelle Marktlage für eine kostenfreie Bewertung.
Kaum ein Nürnberger Stadtteil ist so sehr das Werk einer einzigen Idee wie die Gartenstadt. 1908 gründeten Arbeiter und Angestellte, viele von ihnen bei Siemens-Schuckert beschäftigt, eine Baugenossenschaft, die nach englischem Vorbild ein eigenes Wohnviertel im Grünen bauen wollte: Reihenhäuser mit Garten, Licht und Luft statt Hinterhof. Ab 1911 entstanden am Südrand der Stadt die ersten Häuserzeilen, in den 1920er-Jahren wuchs die Siedlung zu dem geschlossenen Ensemble heran, das heute zwischen Hasenbuck, Rangierbahnhof und Langwasser liegt. Die Gartenstadt Nürnberg eG gibt es bis heute. Sie hält einen großen Teil der Häuser und vergibt Wohnrechte an ihre Mitglieder.
Für den Immobilienmarkt hat das eine Folge, die man beim ersten Spaziergang durch die Siedlung nicht sieht: Ein erheblicher Teil des Bestands ist gar nicht frei verkäuflich. Gehandelt werden vor allem die Häuser, die im Lauf der Jahrzehnte in Privateigentum übergegangen sind, die Nachkriegsbauten an den Rändern der Siedlung und die Eigentumswohnungen in den jüngeren Mehrfamilienhäusern. Das Angebot ist deshalb dünn, die Nachfrage seit Jahren hoch. Wer hier ein Haus mit eigenem Grundbuchblatt besitzt, hat etwas, das nur selten auf den Markt kommt.
Die Siedlung selbst ist als Ensemble in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Das prägt das Bild: einheitliche Dachformen, verputzte Fassaden, Sprossenfenster, Vorgärten mit Hecken, Wohnwege, auf denen Kinder spielen. Der Autoverkehr bleibt draußen, denn die Straßen führen kaum irgendwohin, außer zu den Häusern selbst. Das ist die Qualität, für die Käufer zahlen, und zugleich die Auflage, die sie akzeptieren müssen. Dazu später mehr im Abschnitt zur Wertermittlung.
Verkehrlich ist die Gartenstadt besser gestellt, als ihr dörflicher Charakter vermuten lässt. Die U-Bahn-Linie U1 hält an der Bauernfeindstraße und am Hasenbuck, beide Stationen liegen in fußläufiger Entfernung zu den meisten Häuserzeilen. Bis zum Hauptbahnhof braucht die U1 rund zehn Minuten, in die Fürther Innenstadt eine gute halbe Stunde. Wer mit dem Auto pendelt, ist über die Münchener Straße schnell auf dem Südring und von dort auf den Autobahnen. Der Nürnberger Rangierbahnhof, einer der größten in Europa, liegt direkt westlich der Siedlung. Er ist Arbeitgeber und Lärmquelle in einem, und beides spielt bei der Lagebeurteilung einzelner Straßen eine Rolle.
Zum Dutzendteich mit Volksfestplatz und Stadion sind es vom Nordrand der Gartenstadt wenige Minuten mit dem Rad, der Reichswald ist in ähnlicher Zeit erreicht. Für die Bewohner ist der Wald das, was für andere Stadtteile der Stadtpark ist: Laufstrecke, Hundewiese, Sonntagsausflug. Grundschule, Kindergärten und eine Handvoll Läden für den täglichen Bedarf gibt es im Stadtteil; für den großen Einkauf fahren die meisten nach Langwasser oder in die Südstadt. Das Vereinsleben ist ausgeprägt, die Genossenschaft unterhält eigene Gemeinschaftsräume, und wer hier einzieht, merkt schnell, dass Nachbarschaft in der Gartenstadt kein leeres Wort ist.
Die Bewohnerschaft ist älter als der Nürnberger Schnitt. Viele Familien wohnen in zweiter oder dritter Generation im selben Haus, das Genossenschaftsprinzip bremst die Fluktuation. Gleichzeitig ziehen seit einigen Jahren junge Familien aus der Südstadt nach, die die Kombination aus U-Bahn, Garten und Waldnähe suchen und in der Gartenstadt finden, was sie sich in Mögeldorf oder Erlenstegen nicht leisten können. Das Preisniveau liegt trotzdem klar über dem Nürnberger Durchschnitt: gehobene Lage, so stuft es auch der Gutachterausschuss ein.
Wer wissen will, was das eigene Haus in der Gartenstadt heute wert ist, bekommt mit der kostenfreien Online-Wertermittlung von myhome in wenigen Minuten einen ersten Korridor. Bei Ensembleschutz und Genossenschaftsbezug lohnt anschließend der Blick eines Fachmanns vor Ort.
Die Zahlen des Gutachterausschusses Nürnberg für das Stadtgebiet, hochgerechnet mit dem Lagefaktor für gehobene Wohnlagen, ergeben für die Gartenstadt folgendes Bild (Bestand, Stand Q1 2026):
| Segment | Minimum | Durchschnitt | Maximum |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnungen (EUR/m²) | 3.350 | 5.850 | 8.300 |
| Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser (EUR/m²) | 3.700 | 4.900 | 7.800 |
| Bodenrichtwert (EUR/m²) | 350 | 850 | 2.750 |
| Miete Bestand (EUR/m² und Monat) | 10,60 | 12,75 | 19,00 |
Der Durchschnitt von 4.900 EUR/m² für Häuser ist in der Gartenstadt eine Rechengröße, die man mit Vorsicht lesen sollte. Die Spanne zwischen einem unsanierten Reihenhaus aus den 1920er-Jahren mit 90 m² Wohnfläche und einem durchmodernisierten Kopfhaus mit ausgebautem Dach ist groß. Für ein originales Genossenschaftsreihenhaus in Privateigentum, Baujahr um 1925, 95 m², teilsaniert, zahlen Käufer derzeit etwa 4.200 bis 4.800 EUR/m², also 400.000 bis 460.000 EUR. Voll modernisierte Häuser mit Wärmepumpe, neuen Fenstern nach Denkmalvorgabe und gedämmtem Dach erreichen 5.500 bis 6.500 EUR/m². Die Spitzenwerte über 7.000 EUR/m² bleiben einzelnen freistehenden Häusern in ruhiger Randlage vorbehalten.
Eigentumswohnungen gibt es in der Gartenstadt vor allem in den Mehrfamilienhäusern der 1950er- bis 1980er-Jahre an den Siedlungsrändern und in wenigen jüngeren Projekten. Der Schnitt von 5.850 EUR/m² wird von den Neubauten und den sanierten Wohnungen mit Balkon nach Süden getragen. Eine 75-m²-Wohnung aus den 1970er-Jahren in unsaniertem Zustand ist ab etwa 3.400 EUR/m² zu haben, das sind rund 255.000 EUR. Bei einer Miete von 10,60 EUR/m² kommt sie auf eine Bruttorendite von etwa 3,7 %. Für die sanierte Vergleichswohnung zu 5.850 EUR/m² (439.000 EUR) und 12,75 EUR/m² Miete liegt der Wert bei 2,6 %. Das ist Nürnberger Normalität in gehobenen Lagen: Wer hier kauft, kauft Werterhalt, keine hohe laufende Rendite.
Der Bodenrichtwert liegt im Kern der Siedlung um 850 EUR/m². Die 2.750 EUR/m² am oberen Ende der Tabelle beschreiben die teuersten Grundstücke im Nürnberger Stadtgebiet, nicht die Gartenstadt selbst; hier enden die Richtwerte deutlich früher. Für die Wertermittlung ist wichtig, dass die Grundstücke in der Siedlung schmal und tief geschnitten sind, oft 250 bis 400 m². Der Bodenwertanteil am Gesamtwert ist dadurch niedriger als bei den großen Parzellen in Weiherhaus oder Erlenstegen.
Die Preisentwicklung seit 2020 folgt dem Muster der gehobenen Nürnberger Lagen: kräftiger Anstieg bis Mitte 2022, dann ein Rücksetzer von etwa 8 bis 10 % bei unsanierten Objekten, seit 2024 wieder leicht steigende Abschlüsse. Sanierte Häuser haben die Korrektur kaum gespürt. Der Grund ist das knappe Angebot: In manchen Jahren wechseln in der gesamten Gartenstadt nur eine Handvoll Häuser mit eigenem Grundbuchblatt den Eigentümer. Im Vergleich mit dem Nachbarn Hasenbuck, der ähnlich alt, aber weniger einheitlich bebaut ist, zahlt man in der Gartenstadt für die geschützte Kulisse einen Aufschlag von grob 10 bis 15 %.
Für Reihenhäuser gilt nach ImmoWertV 2021 in der Regel das Vergleichswertverfahren. In der Gartenstadt stößt es an eine praktische Grenze: Es gibt zu wenige Verkäufe, um für jedes Baujahr und jeden Sanierungsstand einen belastbaren Vergleich zu finden. Sachverständige ziehen deshalb häufig das Sachwertverfahren als zweites Standbein heran und gleichen das Ergebnis mit den wenigen Vergleichsfällen ab. Bei vermieteten Mehrfamilienhäusern an den Rändern kommt das Ertragswertverfahren zum Zug, bei dem die nachhaltig erzielbare Miete den Wert bestimmt, nicht die Baukosten.
Der Ensembleschutz ist das Thema, das jede Bewertung in der Gartenstadt prägt. Er bedeutet nicht, dass jedes Haus ein Einzeldenkmal ist. Er bedeutet, dass das Erscheinungsbild der Siedlung als Ganzes geschützt ist: Dachform und Dachdeckung, Fassadengliederung, Fensterformate, Einfriedungen. Wer Fenster tauschen, eine Gaube setzen oder die Fassade dämmen will, braucht die Zustimmung der Unteren Denkmalschutzbehörde. Das treibt die Sanierungskosten nach oben. Eine Außendämmung ist oft nicht zulässig, also bleibt die Innendämmung, die teurer ist und Wohnfläche kostet. Denkmalgerechte Holzfenster kosten das Doppelte einer Standard-Kunststofflösung. Auf der anderen Seite steht der steuerliche Vorteil: Sanierungsaufwand an geschützten Gebäuden lässt sich über die erhöhte Absetzung nach § 7i beziehungsweise § 10f EStG abschreiben, sofern die Behörde die Maßnahmen vorher bescheinigt. Vorher heißt: vor Baubeginn, nicht nach der ersten Rechnung. Wer diese Reihenfolge nicht einhält, verschenkt den Vorteil.
Der zweite große Punkt ist die Restnutzungsdauer. Ein Haus von 1925 hat die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren, mit der die ImmoWertV für Ein- und Zweifamilienhäuser rechnet, längst überschritten. Rechnerisch bliebe nur eine Mindest-Restnutzungsdauer von wenigen Jahren, was zu einem absurd niedrigen Sachwert führen würde. In der Praxis bewerten Gutachter deshalb den Modernisierungsgrad: neue Heizung, neues Dach, neue Elektrik, neue Fenster, neue Bäder, gedämmte Dachflächen. Jedes dieser Elemente verlängert die Restnutzungsdauer nach dem Punktesystem der ImmoWertV, ein kernsaniertes Haus kommt wieder auf 40 bis 50 Jahre. Wer verkaufen will, sollte deshalb Rechnungen und Baugenehmigungen der letzten 20 Jahre bereithalten. Sie sind bares Geld.
Der Energieausweis ist in der Gartenstadt häufig ein Problemkind. Unsanierte Häuser der 1920er-Jahre landen in den Klassen F bis H. Käufer rechnen den Sanierungsbedarf inzwischen nüchtern gegen: 90.000 bis 140.000 EUR für ein Reihenhaus, wenn Heizung, Fenster, Dach und Innendämmung anstehen, unter Denkmalauflagen eher am oberen Ende. Wer einen Energieausweis mit Klasse D oder besser vorlegen kann, verkauft spürbar leichter und meist ohne Nachverhandlung.
Und schließlich der Genossenschaftsbezug. Bei Häusern, die noch der Gartenstadt Nürnberg eG gehören, gibt es keinen Kaufpreis im klassischen Sinn, sondern ein Nutzungsrecht, das an Mitglieder vergeben wird. Solche Objekte tauchen in keiner Kaufpreissammlung auf. Für die Bewertung eines privaten Hauses in der Siedlung zählt allein, was im Grundbuch steht. Ein Blick in Abteilung II lohnt in der Gartenstadt besonders: Wegerechte für die gemeinsamen Wohnwege, Leitungsrechte und alte Vorkaufsrechte sind keine Seltenheit und gehören in jede Bewertung. Ein eingetragenes Vorkaufsrecht mindert den Wert zwar nicht direkt, es verlängert aber den Verkauf um die Frist, in der der Berechtigte sich erklären darf, und schreckt manchen Interessenten ab.
Ein Wort noch zu den Grundstücken hinter den Häusern. Viele Gärten in der Gartenstadt sind länger als das Haus tief ist, und in den hinteren Bereichen stehen Schuppen, Lauben und Gewächshäuser aus Jahrzehnten. Was davon genehmigt ist, weiß oft niemand mehr. Für den Verkehrswert spielt das eine kleine Rolle, für den Notartermin eine große: Käufer wollen wissen, was sie da erwerben, und Banken finanzieren ungern Gebäude, die es auf dem Papier nicht gibt. Ein Blick ins Bauaktenarchiv der Stadt vor dem Verkauf spart Ärger.
Die Gartenstadt hat einen Vorteil, den kein Neubaugebiet nachbauen kann: Sie ist fertig. Es gibt keine Nachverdichtung, keinen Bauträger, der nebenan ein Mehrfamilienhaus setzt, keine Straße, die verbreitert wird. Der Ensembleschutz sorgt dafür, dass das so bleibt. Für Eigentümer bedeutet das Planungssicherheit, für den Markt ein dauerhaft knappes Angebot.
Der Süden Nürnbergs gewinnt seit Jahren an Gewicht. Die Technische Universität Nürnberg baut ihren Campus auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs, wenige U-Bahn-Stationen von der Gartenstadt entfernt. Sie wird in den kommenden Jahren Beschäftigte und Studierende in den Süden ziehen, die gut angebundene Wohnlagen suchen. Der Rangierbahnhof bleibt, was er ist, und wird mit dem wachsenden Schienengüterverkehr eher lauter als leiser. Für die Häuserzeilen direkt an der Westkante der Siedlung ist das ein Faktor, der in den Preisen bereits sichtbar ist.
Die myhome-Redaktion rechnet für die Gartenstadt mit einem nominalen Wertzuwachs von 1,5 bis 3 % pro Jahr über die nächsten fünf Jahre, bei sanierten Häusern am oberen Rand. Die Nachfrage aus der Südstadt und aus Langwasser, wo Familien nach dem ersten Kind eine Gartenstufe höher wollen, ist stabil. Das Risiko liegt weniger im Markt als im Gebäude: Wer die energetische Sanierung unter Denkmalauflagen vor sich herschiebt, verliert Jahr für Jahr an Substanzwert, während die Nachbarn mit Wärmepumpe und neuem Dach die Vergleichspreise setzen.
Eigentümer, die über einen Verkauf in der Gartenstadt nachdenken, finden unter Immobilie verkaufen den Ablauf von der Unterlagensammlung bis zum Notartermin. Für die Vermarktung vor Ort steht unser Partner in Nürnberg bereit.
Ein Verkauf in der Gartenstadt läuft anders als in einem Neubaugebiet. Vor dem Exposé muss geklärt sein, welche Rechte auf dem Grundstück liegen: Grundbuchauszug mit Abteilung II und III, gegebenenfalls Auskunft der Genossenschaft über bestehende Vorkaufsrechte. Die Denkmalsituation gehört ebenfalls in die Unterlagen, am besten mit dem Auszug aus der Denkmalliste und den Genehmigungen für frühere Umbauten. Käufer fragen danach, und wer die Antwort schon hat, spart Wochen.
Für die Preisfindung sind Vergleichsfälle knapp, deshalb lohnt hier ein Kurzgutachten für 300 bis 800 EUR oder, bei Erbengemeinschaften, ein volles Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen. Es kostet 1.500 bis 3.000 EUR, ist gerichtsfest und beendet Diskussionen unter Geschwistern, bevor sie beginnen. Wie eine Erbimmobilie sauber bewertet und aufgeteilt wird, steht im Ratgeber Erbschaft. Für Genossenschaftsanteile gilt das übrigens nicht: Sie werden nicht vererbt wie ein Haus, sondern nach der Satzung der Genossenschaft übertragen, und das Wohnrecht geht nur weiter, wenn die Erben Mitglied werden.
Die Vermarktungsdauer liegt bei gut vorbereiteten Häusern bei sechs bis zwölf Wochen. Viele Objekte werden über Nachbarschaft und Bekanntenkreis verkauft, bevor sie ein Portal erreichen. Verhandlungsspielraum gibt es bei sanierten Häusern kaum, bei unsanierten liegt er bei 3 bis 6 %, weil Käufer den Sanierungsaufwand gegenrechnen. Die Grunderwerbsteuer in Bayern beträgt 3,5 %: Bei 460.000 EUR Kaufpreis sind das 16.100 EUR, die der Käufer zusätzlich einplant. Notar und Grundbuch kommen mit rund 1,5 % dazu.
Erstellt von der my-home.de Redaktion - Stand: September 2026.
Zwischen Hasenbuck und Reichswald liegt die Gartenstadt, eine der ältesten Genossenschaftssiedlungen Deutschlands. Reihen- und Doppelhäuser aus den 1920er-Jahren mit tiefen Gärten, viele davon unter Ensembleschutz, machen den Stadtteil zu einer der begehrtesten Familienlagen im Süden.
Gartenstadt wird als Gehobene Wohnlage in Nürnberg eingestuft. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Häuser liegen bei rund €4.900, für Eigentumswohnungen bei €5.850 und der durchschnittliche Bodenrichtwert beträgt €850/m². Damit liegt Gartenstadt über dem Durchschnitt von Nürnberg.
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